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Zwischen 1976 und 1980 produzierte das Studio Graton acht Bände der Serie Julie Wood. Mit der selbstbewußten jungen Motorradfahrerin als Protagonistin wurde ein Konzept umgesetzt, das man mit "Heiße Bräute auf heißen Öfen" umschreiben kann. Julie Wood zielte deutlich auf die Bedürfnisse einer Leserschaft ab, die bereits in die Pubertät gekommen war, also auf Comicfans, die zwar mit Vaillant großgeworden, der Serie aber mittlerweile etwas entwachsen waren.
Graton war bei Julie Wood wohl nur für die Konzeption der Plots und für die zeichnerische Gestaltung der Hauptfigur verantwortlich. Der Rest der Arbeit wurde an die Studio-Mitarbeiter delegiert. So konnte eine Jahresproduktion von cirka zwei Alben sichergestellt werden. Hier eine Julie-Wood-Seite.
1980 wurde die Reihe bereits wieder eingestellt, vermutlich auch deshalb, weil sich nach dem Ende des deutschen ZACK die internationalen Verwertungsmöglichkeiten der Serie erheblich reduziert hatten. Außerdem hatte damals auch Motorrad-Zeichner Scott Wood das Studio Graton verlassen. Im Koralle-Verlag waren zwischen 1977 und 1980 sieben Julie-Wood-Abenteuer (1, 2, 3, 5, 6, 7, 8) sowie die einzige Kurzgeschichte erschienen (zwei weitere waren geplant, wurden aber nicht mehr realisiert).
Julie Wood selbst wurde ab A41 - Paris - Dakar (1982) in den Vaillant-Kosmos integriert und zum "love interest" von Steve Warson aufgebaut.
Covergalerie Julie Wood
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